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Jeder, der schon einmal längere Strecken gelaufen ist, kennt es. Das Hochgefühl, das sich beim Joggen nach einiger Zeit einstellt. Lange wurde bereits vermutet, dass sognannte Endorphine dafür verantwortlich sind. Jetzt ist zum ersten Mal der wissenschaftliche Nachweis gelungen...
Runner's High, so wird das Hochgefühl beim ausdauernden Joggen oft genannt. Lange schon wurde weltweit von Wissenschaftlern, Medizinern und aktiven Joggern vermutet, dass bestimmte Opioide, die so genannten Endorphine für den rauschenden Zustand während und nach dem Langstreckenlauf verantwortlich seien. Nur nachweisen konnte es bis vor kurzem niemand!
Nun ist es erstmalig Wissenschaftlern der TU München und der Uni Bonn gelungen, bei Läufern mit zweistündiger Belastung eine erhöhte Ausschüttung von Endorphinen in bestimmten Bereichen des Gehirns nachzuweisen. Damit dürften die langwierigen kontroversen Debatten um die Endorphin-Theorie endlich ein Ende haben.