Jeder, der schon einmal längere Strecken gelaufen ist, kennt es. Das Hochgefühl, das sich beim Joggen nach einiger Zeit einstellt. Lange wurde bereits vermutet, dass sognannte Endorphine dafür verantwortlich sind. Jetzt ist zum ersten Mal der wissenschaftliche Nachweis gelungen...
Runner's High, so wird das Hochgefühl beim ausdauernden Joggen oft genannt. Lange schon wurde weltweit von Wissenschaftlern, Medizinern und aktiven Joggern vermutet, dass bestimmte Opioide, die so genannten Endorphine für den rauschenden Zustand während und nach dem Langstreckenlauf verantwortlich seien. Nur nachweisen konnte es bis vor kurzem niemand!
Nun ist es erstmalig Wissenschaftlern der TU München und der Uni Bonn gelungen, bei Läufern mit zweistündiger Belastung eine erhöhte Ausschüttung von Endorphinen in bestimmten Bereichen des Gehirns nachzuweisen. Damit dürften die langwierigen kontroversen Debatten um die Endorphin-Theorie endlich ein Ende haben.
Natürlich muss man nicht gleich zwei Stunden joggen, damit sich die Stimmung hebt. Bereits 20 Minuten ausdauerndes Laufen zeigen schon einen Anstieg der seelischen Befindlichkeit. Stress wird abgebaut, etwaige Ängste vermindern sich und der Appetit wird auf natürliche Weise gezügelt.
Wichtig beim Joggen ist, dass man sich nicht übernimmt. Das gilt vor allem für Laufanfänger! Untrainierte sollten sich vor dem Beginn von sportlichen Aktivitäten vom Arzt durchchecken lassen. Gerade am Anfang sollte man die Belastung nur so stark wählen, dass man noch genug Luft zum reden hat. Ebenfalls sehr wichtig sind gute Laufschuhe, da die Gelenke beim Joggen sehr stark beansprucht werden. Vorteilhaft für regelmäßige Jogger ist auch eine kohlenhydratreiche aber fettarme Ernährung. Kohlenhydrate sind die Haupt Energie Lieferanten bei ausdauernden sportlichen Aktivitäten und werden beim Sport stark im Körper abgebaut.