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Das EU-Parlament bemängelt schon seit längerer Zeit, die zu hohen Kosten für eine SMS, die aus einem Urlaubsort in das Heimatland gesendet wird. Die Handy-Netzbetreiber hatten bis jetzt freie Gestaltungsmöglichkeiten für die sogenannten Roaming-Gebühren. Das böse Erwachen kamt oft spät, wenn der Kunde nach seinem Urlaub die überhöhten Handy-Rechnungen in der Hand hielt.
Der Industrie-Ausschuss des EU-Parlaments will die Roaming-Gebühren für den Verbraucher deutlich senken, dies gilt für Telefonate, Datenübertragung und das Versenden einer SMS. Eine Roaming-SMS könnte demnach nur noch 13 Cent inklusive Mehrwertsteuer kosten. Telefonate aus dem Urlaub sollen dem Kunden nur noch 40 Cent kosten, angenommene Gespräche werden mit 16 Cent berechnet.
Das Eu-Parlament will zusätzlich den Datenverkehr im Ausland günstiger machen. Die Obergrenze für Daten wird auf einen Euro pro heruntergeladenem Megabyte festgesetzt. Eine weitere Absicherung für die Kunden ergibt sich aus einer automatischen Nachricht, die gesendet wird, wenn eine Kostengrenze von fünfzig Euro überschritten ist.
Stimmt das EU-Parlament den Vorschlägen des Industrie-Ausschusses zu, dann können sich Kunden schon in der kommenden Urlaubssaison auf niedrigere Preise freuen.
Eine Alternative zum herkömmlichen SMS Versand stellt die sogenannte Free SMS dar. Viele Anbieter gewähren bis 5 kostenfreie SMS täglich, auch für den weltweiten Versand der Kurznachrichten.
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