Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bescheinigt dem mobilen Internet ein starkes Wachstumspotenzial. In einer vom Verband in Auftrag gegebenen Studie gaben 35 Prozent der Befragten an mobil ins Internet zu gehen. Das mobile Internet wird vorwiegend für E-Mails, Musik oder zum Herunterladen von Videos genutzt. Von diesen 35 Prozent nutzen 6 Prozent das mobile Internet täglich über das Handy oder Smartphones. Für insgesamt 56 Prozent der Teilnehmer ist es vorstellbar das mobile Internet innerhalb des nächsten Jahres für sich zu nutzen.
Neben dem Handy werden immer häufiger Notebooks oder die noch kleineren Mini-Notebooks zum Surfen im Internet verwendet.
Für den Nutzer gibt es verschiedene Möglichkeiten mobil im Internet zu surfen: Über kostenloses WLAN Netze kann man sich am billigsten in das Internet einwählen. Diese Netze sind zum Beispiel in Hotels oder an einigen öffentlichen Orten verfügbar. Der Nachteil es gibt nur sehr wenige dieser kostenlosen WLAN Netze. Eine weitere Möglichkeit sind die kostenpflichtigen WLAN Hotspots. Diese Hotspots finden sich häufig in Cafés oder Restaurants. Der Kunde zahlt hier pro Zeit, die er im Internet surft. Es fallen oft 5 Euro pro Stunde an. Dies lohnt sich nur, wenn gelegentlich mobil online gegangen wird, für eine berufliche oder längere Internetnutzung sind diese Hotspots nicht geeignet.
Eine UMTS-Flatrate stellt für Vielsurfer eine sehr gute Alternative dar, sind die Preise für Flatrates in den letzten Jahren doch stark gesunken. Mit einer UMTS-Flatrate besteht die Möglichkeit, für einen Festpreis zeitlich unbegrenzt im Internet zu surfen. UMTS Flatrates sind aktuell schon für einen monatlichen Betrag von 19,99 Euro erhältlich. Der einzige Nachteil, der Datentransfer ist häufig auf 5 Gigabyte oder 10 Gigabyte begrenzt. Wird diese Grenze überschritten, dann drosseln die Betreiber die mobile Leitung von UMTS-Geschwindigkeit auf das langsamere GPRS-Netz.
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