Wie man Lernen lernt

Ob nun in der Schule, in der Ausbildung oder dem Studium oder bei einer Fortbildung – wir müssen ständig lernen. Sperrige, komplizierte Sachverhalte, die einfach nicht in den Kopf gehen wollen. Doch es gibt Tipps und Tricks um sich selbst zu überlisten und erfolgreicher zu lernen...

Zunächst sollte man sich einen Lernplan erstellen. Verdeutlicht man sich, was man eigentlich lernen will, hat man einen besseren Überblick über die Thematik.

Wirkt der Plan schnell übervoll und wie ein nicht zu schaffendes ganzes, teilt man die einzelnen Lernschritte, Lektionen oder Unterthemen in kleine Häppchen. Kleine Portionen sind leichter zu bewerkstelligen, man hat schneller einen Lernerfolg. Und dies ist psychologisch sehr wichtig, um weiter zu machen.

 

Auch Lernpausen sind wichtig. Niemand hält bei stundenlangem Lernen ohne eine Pause durch. Dabei sollte man die Pause zeitlich eingrenzen um zu einem vereinbarten Zeitpunkt weiter zu machen. Und die Pausen sind zum Abschalten da, also den Lernstoff wirklich zur Seite legen und an die frische Luft gehen oder etwas essen. Sich feste Zeiten zum Lernen zu suchen, hilft organisiert dem Lernpensum zu begegnen. Dabei sollte man sich die die Zeit suchen, die einem am angenehmsten zum Lernen ist. Viele Menschen lernen lieber abends, andere können sich morgens besser konzentrieren. Hier sollte man seine individuellen Vorlieben berücksichtigen. Ist man morgens unausgeschlafen oder abends übermüdet, sollte man sein Lernverhalten überprüfen und sich einen besseren Rhythmus zum Lernen suchen.

Für das Abitur nur wenige Tage zum Lernen einzuplanen, ist sicherlich zu kurzfristig. Für einen Kurztest reichen dagegen einige wenige Lerneinheiten. Wichtig ist sich klar zu machen, wie lange man ehrlich für den Lernstoff braucht. Dabei sollte man auch Rückschläge einplanen. Unter Druck lässt sich weitaus schlechter lernen. Also immer mal wieder den Plan kontrollieren, ob man zeitlich noch im vorgegebenen Rahmen ist. Lernen in Kleingruppen kann sehr effektiv sein. Gegenseitige Kontrolle von Vokabeln oder Strategien hilft und spornt darüber hin aus noch an. Allerdings verleitet gemeinsame Zeit auch oftmals dazu, die Bücher zur Seite zu schieben und die Zeit anders zu nutzen. Lernen in Gruppen erfordert also ein hohes Maß an Engagement und Disziplin

Es gibt darüber hinaus Menschen, die sich Vokabeln besser merken können, wenn sie nicht nur lesen, sondern auch hören. In diesem Fall hilft ist, wenn man sich selbst eine Kassette oder Audio-Datei erstellt und sich die Vokabeln immer wieder anhört. Andere Menschen brauchen den visuellen Bezug zum Lernstoff. Selbstbeschriebene Plakate oder Karteikarten mit den zu lernenden Inhalten können das Lernen im Alltag begleiten: Das Poster kommt in die Küche. Während es Essens kann man die Informationen noch einmal auffrischen, die Karten können im Bus oder Wartezimmer die Zeit verkürzen. So nutzt man die Zeit bis zu Prüfung effektiv