Für die Nacht vom 4. auf den 5 Juni waren in Deutschland Nachttemperaturen im einstelligen Bereich vorhergesagt, in den Mittelgebirgen musste sogar mit Bodenfrost gerechnet werden. Die Schafskälte kommt dieses Jahr etwas früher als üblich.
Dem Anschein nach ideale Bedingungen für eine Gebäudethermografie! Doch wichtige Faktoren verhindern das: Für eine Thermografie muss ein Temperaturunterschied zwischen dem Gebäudeinneren und der Umgebung bestehen und es dürfen sich keine störenden Infrarotstrahler in der Nähe von Thermografiekamera und zu untersuchendem Objekt befinden. Zu dieser Jahreszeit haben aber alle Objekte vom Boden über Pflanzen bis zum Haus schon soviel Wärmeenergie gespeichert, dass eine Thermografie auch nach ein paar Stunden Nachtfrost immer noch völlig überstrahlt wäre.
Dazu kommt, dass das zu untersuchende Haus in allen Räumen beheizt sein muss - in diesen Tagen sind die Heizungen aber schon im ausschließlichen Warmwasserbetrieb oder gar ganz in der Sommerpause. Thermografien von sind also trotz aktueller Nachtfröste erst wieder ab Mitte / Ende Oktober möglich.
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Planungssicherheit
Dazu kommt die Planungssicherheit: Vereinzelte Nachtfröste sind ein so singuläres Ereignis, dass man unmöglich tagelang darauf warten kann, dass in einer Nacht möglicherweise Nachtfröste auftreten oder vielleicht auch nicht....
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